mathilda on Juli 7th, 2010

Reisetipps für Galiläa / Israel

Galiläa und seine historischen Ortsnamen, vielleicht auch noch ein paar wenige Details zu ihrer Geschichte, gehören sicher zum Allgemeinwissen. Dass es sich lohnt im Land selbst mehr darüber zu erfahren, soll dieser Artikel nahebringen.

Anreise

Nach Galiläa kommt man am besten mit einem Flugzeug via Tel Aviv. Wer mag, kann vor der Weiterreise auch diese Stadt noch erkunden. Vor allem das arabische Viertel mit seinen vielen kleinen Gässchen und Verkaufsständen von unterschiedlichsten Waren locken Touristen wie auch Einheimische an. Der Alte Hafen bietet dagegen eine moderne Strandpromenade, den langen Sandstrand und die unterschiedlichsten Restaurants und Läden.

Auch ein Abstecher in die Stadt Davids – Jerusalem – ist von hier aus einfach möglich und vielleicht der optimale Einstieg in die Geschichte dieses vielfältigen Landes. Man betritt die Stadt durch eines der acht Tore, die jeweils in die unterschiedlichen Viertel führen. Bekannt sind vor allem das Zionstor (Jüdisches Viertel), das Jaffator (Armenisches Viertel), das Neue Tor (Christliches Viertel) und das Herodestor (Muslimisches Viertel).

Die Qumran-Rollen gelten als herausragende Quellen zur Frühgeschichte der Christen und auch zum Leben der Juden in und nach der Zeit Jesu. Im „Schrein des Buches“ sind sie als Kopien zu besichtigen zusammen mit einigen anderen Original-Schriftrollen. Der Kauf eines ausführlichen Begleitbuches zur Ausstellung lohnt sich gerade auch als Einstieg in die Erkundung Galiläas: viele der in den Schriften erwähnten Orte sind ausgegraben und für Touristen zugänglich gemacht worden.

Auch für Muslime (zum Beispiel die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg) und die Juden (Klagemauer) ist Jerusalem die Stadt ihres Glaubens. Denken Sie daran, bei der Besichtigung aller Religionsstätten Kopf, Knie und Schultern bedeckt zu halten, um den Gläubigen Respekt zu zeigen und niemanden zu verärgern.

Galiläa

Jesus stammt aus Nazaret, zu seiner Zeit ein kleines Dorf in Galiläa und sicher damals schon eine ungewöhnlich schöne Landschaft mit Hügeln und Tälern voller Wälder und Felder und natürlich mit dem See Genezareth. An dessen Ufern befanden sich damals und befinden sich heute noch einige Fischerorte, denn hier gibt es z.B. den berühmten Petrusfisch, der auf vielen Speisekarten zu finden ist.

Nazaret und die Nachbarstädte

Das ehemalige Dorf Nazaret hatte vielleicht 400 Einwohner, die Stadt Nazaret und die eigenständige sehr moderne Stadt Nazaret Illit sind ungleich größer. Lange glaubte man nicht, dass es das alte Nazaret wirklich gegeben habe, aber dann fanden Historiker doch genügend Mauern von Gebäuden und Reste von Geschirr, um die Existenz zu beweisen.

Direkt neben Nazaret liegt Kana. Hier geschah laut den Darstellungen des Neuen Testamentes das erste Wunder: Jesus verwandelte auf einer Hochzeit Wasser in Wein.

Vermutlich lernte Jesus – wie alle Juden damals – das Handwerk seines Vaters und so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er mit ihm zusammen in der acht Kilometern entfernten Stadt Sepphoris in seiner Jugendzeit arbeitete. Hier gibt es heute einen eigenen Nationalpark, der die Sehenswürdigkeiten für Touristen sehr anschaulich darstellt.

Als er seine Eltern verließ, um zu predigen, kam er sicher auch mal durch Nain. Hier soll er einen Jüngling von den Toten auferweckt haben.

Tiberias und Kafarnaum

Der See Genezareth wird auch oft „See von Tiberias“ genannt, an seinen Ufern ließ Herodes zu Ehren des Kaisers Tiberius eine Stadt errichten, von der als römisches Monument besonders das Amphitheater hervorzuheben ist.

Interessant für die Juden sind hier die Gräber berühmter Rabbiner: Jochanan ben Sakkai, Maimonides, Ben Akiva und dessen Schüler Meir sind hier beerdigt. Die Gräber der jüdischen Matriarchinnen sind für gläubige Juden eine wichtige religiöse Stätte.

Bei Tiberias liegt der „Berg der Seligpreisungen“ auf der Jesus seine berühmte Predigt hielt und Jardenit, wo er von Johannes dem Täufer getauft worden sein soll.

Nicht weit entfernt liegt auch der kleine historische Fischerort Kafarnaum. Aus diesem Ort stammten einige der Jünger Jesu. Zu besichtigen ist hier das Haus des Petrus und ein Raum, der vermutlich nur wenige Jahrzehnte nach Jesus Tod als Hauskirche diente, wie einige der Inschriften vermuten lassen.

Von hier kann man eine schöne Bootsfahrt über den See machen und die herrliche Landschaft genießen. Die Händler der Gegend bieten frische Datteln, Bananen und vieles mehr an, so dass die Verpflegung auf dem Wasser kein Problem ist.

Wer von dieser Gegend viel erleben will, sollte sich einen guten Reisführer kaufen. Wobei fundierte historische Erläuterungen die Reise spannender gestalten als bunte Bilder – diese fotografieren Sie lieber selbst.

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admin on Januar 8th, 2010

Ich bin in der Lage, Preise für 3 Personen gleichzeitig auszurechnen, Reservierungen in 5 verschiedenen Buchungssystemen zu tätigen und 15 eingehende Telefongespräche zeitgleich anzunehmen.

Ich spreche alle Sprachen und habe alle Länder der Erde besucht. Ich kenne jeden Strand und jedes Hotel, weiß alle Einreisebestimmungen für alle Nationen und Staatsbürger…

Ich bin verantwortlich für das Essen im Flieger, für Verkehrsstaus, defekte Mietwagen und Flugzeuge, das Wetter, eventuelle Kriege und Unruhen, sowie für die Wirtschaftslage und die Umtauschkurse.

Ich habe magische Fähigkeiten und kann Zimmer in ausgebuchten Hotels und Plätze in vollen Flugzeugen und Zügen reservieren. Außerdem bin ich in der Lage, Flüge zu Ihren Wunschzeiten starten und landen zu lassen… Ich weiß auch, dass Sie, wenn Sie einen Flug am Freitag gebucht haben, in Wirklichkeit erst am Samstag fliegen wollen …

Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden gern den Psychiater. Ich bin Ihnen auch beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit stoischer Ruhe auch die unflätigsten Beschimpfungen.

Ich kann schauspielern, singen, tanzen und den Drucker reparieren und ersetze gerne die Flughafeninformation.

… Ich bin ein Reiseverkäufer!
(übermittelt von Sylvia Gehlen)

admin on August 1st, 2009

Frankreich ist schon immer das Land meiner Träume gewesen.  Ich hatte mir schon 1970 einen Stadtplan von Paris gekauft und durfte erst gut 20 Jahre später Paris tatsächlich besuchen. Angefangen hat vielleicht alles, also meine Begeisterung für Frankreich, mit dem Kino, mit Abenteuerfilmen mit Jean Marais und Bourvil. Später war es die Literatur von Guy de Maupassant bis Albert Camus und Jean-Paul Sartre. Wenn man 20 Jahre lang platonisch liebt, entstehen schon etwas verklärte Bilder. Die ersten Französinnen, die ich leibhaftig kennengelernt habe waren überraschend herb, von sehr robuster Gestalt, Zigarre rauchend und hatten so gar keine Ähnlichkeit mit Constance Bonacieux, der Herzensdame d’Artagnants. In politischer Hinsicht ist es ähnlich enttäuschend. Sarkozy ist für mich persönlich so gar kein Franzose und das nicht, weil er ungarischer Abstammung ist. Wie auch immer, ob geträumt oder nicht, bleibt Frankreich eines der schönsten Länder, die diese Welt zu bieten hat und die Sprache ist ohnehin an Schönheit unübertroffen. Judith, meine Tochter,  fährt dort hin um ihr Französich zu verbessern und wird hier davon berichten.

Gwendolin on Mai 20th, 2009
Um einen Einblick in das Leben auf der anderen Seite der Welt geben zu können, wo es Wüste, Regenwald und Berge in einem gibt, hier nun der Link zu meiner Seite: http://jutta-in-down-under.chapso.de.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und beim Schwärmen über dieses wundervolle Land!
admin on Mai 12th, 2009

Willkommen zur neuen Version von der Reisetip. Dies ist der erste Artikel und dies unser erster Tip:

Hartnäckig wird überall verbreitet, eine Internetbuchung wäre preiswerter als das gute alte Reisebüro. Erstens trifft das nur in sehr seltenen Fällen zu, wie zum Beispiel bei der DB bei den sogenannten “Dauerspezials”, die an jedem Bahnschalter oder Reisebüro 5 € pro Strecke teurer sind als im Internet, allerdings muss man sich dazu mit allen seinen persönlichen Daten dem Datenmanagment der DB öffnen (sic).

In den meisten anderen Fällen ist die “Ersparnis” für den Kunden Null bei gleichzeitigem Wegfall jeglicher Beratung. Dennoch schreitet die “Abschaffung des Menschen” in fast allen Branchen, die etwas zu verkaufen haben voran.  Regelmäßig erscheinen in den Reisenbüros “Internetbucher”, die nach vollzogener Buchung bei so einfachen Fragen wie Reiseversicherungen oder Visaerfordernissen plötzlich gar nicht mehr klar kommen. Frage:  Was kostet dann eigentlich eine Beratung?

Unser Tip: Fragen Sie doch einfach mal nach. In den meisten Reisebüros gibt es zu so einem Gespräch auch noch ‘ne Tasse Kaffee!

P.S. Wir schreiben Tip immer noch nach der “alten” Schreibweise, weil uns Tipp irgendwie an Tippse erinnert.